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RSV Öschelbronn

Kurzbericht Liegeradrennen

Der am Sonntag ausgetragene Deutsche Liegerad Cup war wie bereits im Vorjahr eine spannende Angelegenheit.

Im Stundenrennen der unverkleideten Liegerad Rennen nutzte Alain Hinzen die Startphase für einen Überraschungsangriff. Es gelang ihm, Matthias König, amtierender Weltmeister und gleichzeitig stärkster Konkurrent, eine Runde abzunehmen. Nun hatte Matthias König die schwere taktische Aufgabe, innerhalb einer knappen Stunde, mit periodisch harten Tempoverschärfungen, Alain Hinzen aus seinem Windschatten abzuschütteln. Der Erfolg, die Runde wieder zurück zu gewinnen, blieb jedoch aus.

 17 Fahrer nahmen am Stundenrennen teil und fuhren zum Teil mit sehr unterschiedlichem Tempo. Ein schwieriges Unterfangen für die schnelleren Fahrer, die nun gezwungen waren, meist sehr weit oben auf der Bahn zu fahren. Bei den Liegerädern wird in diesen Rennen nur rechts. Der real gefahrene Schnitt der beiden Konkurrenten über eine Stunde lag bei ca. 55 km/h.

 

 

 

Deutscher Liegerad Cup

Der Deutsche Liegerad Cup gastierte am Sonntag, 14.08.016 um zweiten Mal im Radstadion Öschelbronn. In drei spannenden Rennen wurden die Sieger ausgetragen. Faszinierende Wettkämpfe mit Stundenmitteln über 60 km/h, milimetergenaue Überholmanöver.

Die beste Rundenzeit fuhr Alain Hinzen in 11.9 Sek mit über 60 km/h. Er gewann auch das Stundenrennen.

 

Bergzeitfahren - gelungene Premiere

Die Premiere ist geglückt - das Bergzeitfahren am Samstag von Wildberg nach Jettingen war ein Erfolg.

Ohne Zwischenfälle und bei bestem Radwetter ist die erste Veranstaltung dieser Art des RSV Öschelbronn super gelaufen.

Die Strecke war insgesamt 3,3 km lang.

Sieger bei der ersten Austragung wurde Timo Tiburski in einer Zeit von 9.043,043.

Axel Lippmann wurde Zweiter in 10.38.175.

 

7 Starts - 7 Siege

Besser geht’s dann wohl nicht mehr. Kim Alexander Heiduk konnte sich nicht nur als neuer Baden-Württembergischer Meister U17 im Omnium im Oberhausen feiern lassen, sondern dazu noch in der 2000 m Einerverfolgung, 500 m Zeitfahren und im Punktefahren.

Außerdem siegte er im Ausscheidungsfahren, Madison, dem 200 m Zeitfahren und zu guter Letzt noch in der 2000 M Mannschaftsverfolgung (mit Daniel Walter, Moritz Henninger, Maximilan Boos)

Wenn das kein erfolgreiches Wochenende war!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Kim Heiduk gewinnt die 8.Etappe des Interstuhl Cups in Geislingen

Die 8. Etappe fand auf einem 700m Kurs in Geislingen statt und wurde als Kriterium ausgefahren.

Die Ergebnisse der RSV Fahrer sind:

U17:      1. Platz Kim Heiduk

6. Platz Nick Hartmann

 

U13:      2. Platz Tilmann Sarnowski

6. Platz Tim Weippert

 

Jedermannrennen:        5. Platz Richard Schlude

6. Platz Ralph Peter Klowersa

12. Platz Tilo Schröter

21. Platz Marc Tiburski

 

ABC Rennen:                    16. Platz Fabio Nappa

31. Platz Sven Herfert

35. Platz Timo Tiburski

 

Auch unsere Anfängerfahrer waren wieder fleißig am Start.

 

In der Teamwertung behauptet der RSV den 2.Platz.

 

Pressemeldung - Deutscher Liegerad Cup

Am  Sonntag,  dem  14.08.2016  fliegen  die  aerodynamischen  Liegeräder  wieder  durchs  Radoval  des  RSV  Öschelbronn  bei
Herrenberg
Fulminant  wird  bereits  der  Auftakt  ab  11.00  Uhr.  Im  1000  m  Sprint  zeigen  die  Fahrer  bereits  die  aerodynamische  Seite
dieser besonderen Sportart.
Wie elegant diese Fahrzeuge durch das Oval gleiten, zeigen die anschließenden Stundenrennen der Velomobile (ab 12.30
Uhr)  sowie  der  Liegeräder  (ab  14.00  Uhr).  Fast  lautlos  fliegen  die  Räder  zum  Teil  haarscharf  und  mit  über  60  km/h
aneinander vorbei. Eine sehenswerte Art des Radfahrens.
Was genau macht den Unterschied zu einem herkömmlichen Rad aus? Hauptsächlich unterscheidet sich ein Liegerad durch
die Position des Tretlagers, welches oberhalb der Radnabe platziert wird. Der Fahrer nimmt eine liegende Position ein. Der
Luftwiderstand  wird  dadurch  deutlich  reduziert  –  mit  dem  Ergebnis,  dass  man,  bei  gleicher  Tretleistung,  schneller
vorankommt.
Gibt es auch beim Liegerad diverse Rennklassen? Auch beim Liegerad Rennen gibt es Wertungen in verschiedenen Klassen.
Anders  als  bei  konventionellen  Radrennen  wird  hier  allerdings  nicht  in  Altersklassen  der  Fahrer  eingeteilt,  sondern
technische  Merkmale  der  Räder  zur  Einteilung  herangezogen.  Man  unterscheidet  entsprechend  der  zu  erwartenden,
aerodynamischen Effizienz zwischen unverkleideten, teil-  und vollverkleideten Liegerädern. Die vollverkleideten Liegeräder
bieten die beste Aerodynamik und werden heutzutage wegen der einfach

ren Handhabung ganz überwiegend dreirädrig ausgeführt. Diese spektakulären Fahrzeuge nennt man „Velomobile“.


Der Eintritt ist frei.


Weitere Informationen zum Deutschen  Liegerad Cup finden Sie unter:  http://www.hpv.org/index.php/deutscher-liegeradcup-2016

 

Interview Fabio Nappa

Fabio, herzlichen Glückwunsch zum Trainerschein. Was hat Dich bewogen, dich als Trainer ausbilden zu lassen?
Den Trainerschein zu machen hatte ich schon lange im Kopf. Ich weiß noch nicht genau wie lange ich selber noch aktiv Radrennen fahren werde. Ich will aber nach meiner aktiven Zeit dem Radsport und dem RSV Öschelbronn natürlich treu bleiben. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, den Trainerschein zu machen. Und zeitlich hat es bei mir jetzt halt bestens reingepasst.
 
Wann wirst Du Deine Tätigkeit offiziell als C Trainer im RSV aufnehmen?
Dazu gab es noch keine Gespräche.

Wie wird das Training Deiner Jungs/Mädels aussehen. Beschreibe kurz, was alles zu einem perfekten Training gehört.?
Ich betreue zurzeit das Straßentraining. Vor allem die Bereiche Jugend über Junioren bis zu den Männerfahrern. Meistens machen wir es so, dass alle zusammen in Öschelbronn starten, also auch die Klassen U13 und U15. Nach einer Zeit teilen wir uns und mein Vater übernimmt die Schüler Fahrer und ich übernehme das Training der älteren Fahrer.

Zu einem perfekten Training gehört für mich Disziplin und nicht zu vergessen eine gute Stimmung.

Du fährst selbst noch Rennen. Ist dies ein Vorteil, weil man sich evt. besser in die Fahrer hinein versetzen kann und Fehler daher besser analysieren kann?
Ich denke, es bietet schon Vorteile. Ich fahre bereits meine 12te Saison aktiv Radrennen, aus diesen 12 Jahren kann ich den anderen schon einige Tipps geben.
 
Welche Rennen stehen für Dich in nächster Zeit als Fahrer und als Trainer an?
Da ich selber noch aktiv fahre, bin ich bis jetzt sozusagen nur als Sportler auf den Rennen. Beides an einem Renntag zu bewältigen ist schon mit einem großen Aufwand verbunden. Da mein Vater (Petro Nappa) oft auf Rennen dabei ist, ist er sozusagen der offizielle Trainer an den Renntagen. Wenn ich selbst nicht mehr aktiv Rennen fahre, kann ich mir sehr gut vorstellen, die Sportler auch an Renntagen zu betreuen.

Dieses Jahr stehen für mich vor allem noch die letzten Etappen des Interstuhl Cups auf dem Plan.
Schön wäre es, wenn wir dort den 2. Platz in der Teamwertung halten können.

Was wünschst Du Dir für den RSV Öschelbronn für die Zukunft?
Dass der RSV weiterhin so treue Mitglieder hat, die das Vereinsleben schön am Laufen halten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Nachwuchsarbeit auszubauen. Schön wäre es, wenn es auch mal wieder wenn der ein oder andere Fahrer des RSV Öschelbronn bis in den Profi Radsport schafft.

 Vielen Dank für die interessanten Eindrücke.

(Das Gespräch führte Nicolette Hofmann)